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Die Fahrräder sind startklar, und die Vorfreude auf einen sportlichen Ausflug in die Natur - allein, zu zweit oder in einer Gruppe - steigt. Vielleicht sogar mit einem ambitionierten Trainingsplan. Fahrrad-Apps können dabei helfen, die passende Radstrecke für die jeweilige Situation zu finden. Wir haben uns einige davon näher angeschaut und stellen sie vor. Die Apps gibt es jeweils im App Store sowie im Play Store. 

Komoot: Radtour-Empfehlungen von aktiven Routen-Pionieren

Komoot hat eine abwechslungsreiche internationale Touren-Auswahl, die in der sogenannten "Collection" zu finden ist: Die Ausflüge aus der "Collection" sind in Fahrrad-, Rennrad- und Mountainbike-Rides kategorisiert inklusive maßgeschneiderter Schwierigkeitsgrade und detaillierter Infos zur Wegbeschaffenheit.

Die stimmungsvoll und bemerkenswert ortskundig beschriebenen Touren motivieren direkt loszufahren, etwa fünf Frische-Brise-Rennradtouren in Nordfriesland, die 20 schönsten Radtouren rund um Brandenburg an der Havel und die malerische "Aussicht auf den Drachenfels" bei Bonn. Alle Touren können mit den Funktionen "Speichern", "Ans Smartphone senden" und "Anpassen" verwaltet werden. Wer als "Pionier" seine persönlich erlebten Routen teilen möchte, kann auf Komoot unkompliziert ein eigenes Profil mit Fotos und Tourenplan anlegen. Die Follower zählt die App gleich mit. Nach der Installation ist eine Region, etwa Hamburg, kostenlos, ein Regionen-Paket mit mehreren Regionen in einer Gegend gibt es für 8,99 Euro, das globale Komplettpaket ist für 29,99 Euro zu haben. 

Naviki: Routenführung per Sprachfunktion

Naviki ist aufgeteilt in Alltag, Freizeit, Rennrad, Mountainbike und schnelle E-Bikes (bis 45 Stundenkilometer). Die Radtouren sind nach Schwerpunkten ausgerichtet. So gibt es beispielsweise touristische Routen oder gemütliche Ausflüge. Mit nur einem Tab können User ihre Fahrten aufzeichnen und teilen. Tausende Fahrradtouren sind auf naviki.org verzeichnet und lassen sich mit einem Klick auf die App übertragen. Praktisch: Die - leider - kostenpflichtige Sprachfunktion der App (4,49 Euro) verrät, wo es langgeht. So lenkt der Blick aufs Display weder vom Weg noch von der Landschaft ab.

Das Gratis-Basispaket ist sofort weltweit in allen Ländern einsetzbar. Eine Auswahl der kostenpflichtigen Extras: Routenplanung für S-Pedelec (5,49 Euro) oder Bluetooth-Fitnessgeräte (etwa Pulsmesser) verbinden (2,29 Euro).

Bike Citizens: Strecken fürs Rad in der Stadt und Umgebung

Bike Citizens wurde für Radfahrer im urbanen Raum konzipiert. Die App berichtet über die Infrastruktur von Städten, listet Radboxen und öffentlich zugängliche Rad-Self-Service-Stationen auf, und hält die User mit News Feeds auf dem Laufenden. Wer mag, kann Teil einer Community werden und seine Fahrten der "OpenStreetMap" zur Verfügung stellen. Alle aufgezeichneten Fahrten werden anonymisiert in "Heatmaps" dargestellt und für stadtplanerische Zwecke eingesetzt.

Wer etwa in Berlin mit dem Rennrad unterwegs ist, bekommt Routen ohne tückische Straßenbahnschienen angezeigt, ebenso besteht die Wahlmöglichkeit, touristische Routen oder ruhige Wege abseits des City-Trubels zu fahren. Die App ist sowohl für den Alltag mit dem Rad als auch für Tagesausflüge im Umkreis der jeweiligen Stadt ausgelegt. Für einige ausgewählte Städte wie Hannover, Bremen oder Graz ist die Nutzung der Touren-App und Planung von Routen gratis. Die komplette BikeCitizens-Flatrate für mehr als 450 Städte weltweit kostet einmalig 19,99 Euro. 

Cyclique: Radfans und neue Freunde auf allen Strecken gesucht!

Der Name ist Prinzip: Cyclique verbindet Radfahrer mit gleichen Interessen - egal auf welchem Level! User können an bestehenden Touren in ihrer Nähe teilnehmen oder ganz einfach eigene Rides erstellen. Auf Wunsch können sogar Gefährten für entspannte City Cruises oder Urlaube gesucht werden. Hier helfen die Cycle-Matches. So funktioniert‘s: Nutzer treffen neue Leute für gemeinsame Touren, indem sie Interessenten nach Radtyp und Leistungslevel filtern. Kontakt knüpfen sie ganz unkompliziert mit einem Swipe nach rechts.

Persönliche Erlebnisberichte, ein Flohmarkt rund ums Fahrrad sowie Tipps und Tricks von Profis sind in dieser kostenfreien App enthalten. Seit September 2018 können Komoot-Nutzer (siehe oben) ihren Account mit Cyclique verbinden, und schon verknüpfen sich alle Komoot-Strecken mit Cyclique. Die App benachrichtigt dann alle Radler in der Umgebung über die neue Tour, und schon kann es losgehen - mit alten Bekannten oder neuen Leuten aus der Community.