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Fragen und Antworten zur Dividende

Warum zahlt die TK eine Dividende an ihre Mitglieder? Bekomme ich die TK-Dividende auch, wenn ich Krankengeld erhalte? Muss die Dividende versteuert werden? Werden offene Forderungen verrechnet? Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

TK-Mitglieder werden am Erfolg beteiligt

Die TK ist leistungsstark, innovativ und finanzkräftig. Ihre Rücklagen konnte sie bis zur gesetzlich zulässigen Grenze auffüllen. Darüber hinausgehende Überschüsse gibt die TK in Form einer Prämie zurück. Dazu ist sie gesetzlich verpflichtet. Bis zur Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2009 hätte die TK ihren Beitragssatz gesenkt. Das ist nicht mehr möglich, denn inzwischen haben alle Kassen einen einheitlichen Beitragssatz. Mit der TK-Dividende beteiligt die TK die Mitglieder, die ihre Beiträge ganz oder anteilig selbst zahlen, am Unternehmenserfolg.

 

Dividendenanspruch

Wer bekommt die TK-Dividende?

  • Die TK-Dividende erhalten alle beitragszahlenden Mitglieder. Es ist egal, ob Sie volljährig sind oder nicht, ob Ihr Arbeitgeber die Beiträge abführt oder ob Sie sie selbst überweisen - wichtig ist nur, dass Sie selbst einen Teil der Beiträge aufbringen müssen. Wenn Sie zum Beispiel als Azubi bis zu 325 Euro pro Monat verdienen, übernimmt der Arbeitgeber die Krankenversicherungsbeiträge komplett. In diesem Fall bekommen Sie die TK-Dividende nicht.

    Für 2014 gibt es zwei Stichtage: den 1. Januar sowie den 1. Dezember. Wer an einem dieser beiden Tage TK-Mitglied ist und Beiträge ganz oder anteilig selbst zahlt, erhält einmalig 80 Euro. Mitglieder, deren Beiträge an den jeweiligen Stichtagen vollständig von Dritten getragen werden, haben keinen Anspruch auf eine Prämie.
  • Beitragsfrei familienversicherte Angehörige und TK-Mitglieder, bei denen Dritte die Beiträge vollständig übernehmen, zum Beispiel Empfänger von Arbeitslosengeld I und II, erhalten die TK-Dividende nicht. Das gilt natürlich nur für die Kalendermonate, in denen die Beiträge vollständig von Dritten getragen wurden.
  • Arbeitgeber bekommen die TK-Dividende nicht. Denn sie brauchen sich umgekehrt nach dem Gesetz auch nicht an Zusatzbeiträgen zu beteiligen, wie sie einige Kassen schon erheben mussten.
  • Bei einem Beitragsrückstand besteht jedoch kein Anspruch auf die TK-Dividende; sie kann also nicht mit Beitragsforderungen verrechnet werden.

 

Wie hoch ist die Dividende und wann erhalte ich sie?

2014

Für das Jahr 2014 schüttet die TK eine Dividende in Höhe von 80 Euro aus. Wer im Laufe des Jahres 2014 zur TK wechselt und spätestens zum 1. Dezember 2014 TK-Mitglied geworden ist, erhält die Dividende im Laufe des Dezember 2014 als Verrechnungsscheck per Post.

 

Wer bereits am 1. Januar 2014 beitragszahlendes Mitglied der TK war, erhielt 80 Euro Dividende bereits mit der Auszahlung im Februar und März 2014.

 

2013

Die TK-Dividende 2013 betrug bis zu 80 Euro: Jeweils zehn Euro für jeden Monat, den Sie von Mai bis Dezember 2013 beitragszahlendes Mitglied bei der TK waren. Wer beispielsweise zum 1. August 2013 TK-Mitglied geworden ist, bekam 50 Euro Dividende für 2013. Mitglieder, die Beiträge im gesamten Zeitraum von Mai bis Dezember 2013 gezahlt haben, bekamen für 2013 die volle Dividende in Höhe von 80 Euro ausgezahlt.

 

Wie wird die TK-Dividende ausgezahlt?

Die TK-Dividende erhalten Sie ganz automatisch per Scheck - Sie brauchen sich also um nichts weiter zu kümmern. Es ist auch nicht erforderlich, dass Sie wegen der Dividende Ihre Bankverbindung angeben. Auf keinen Fall wird die TK Ihre Bankverbindung telefonisch abfragen oder per E-Mail abfordern.

Muss ich an einem Bonusprogramm oder Ähnlichem teilnehmen, um die TK-Dividende zu bekommen?

Nein.

Muss man volljährig sein, um die TK-Dividende zu erhalten?

Nein, dies ist keine Voraussetzung für die TK-Dividende. Es kann daher zum Beispiel auch ein 17-jähriger Auszubildender die Dividende erhalten.

Bekommen auch Mitglieder, die Leistungen in Anspruch nehmen, die TK-Dividende?

Ja. In Anspruch genommene Leistungen haben keinen Einfluss auf die Dividende.

Ich beziehe Krankengeld. Habe ich auch Anspruch auf die TK-Dividende?

Auch wenn Sie Krankengeld erhalten und daher keine Beiträge zahlen, haben Sie einen Anspruch auf die TK-Dividende, solange die Mitgliedschaft besteht. 

Erhalten Mitglieder, die Mutterschafts- oder Elterngeld beziehen, die Dividende?

Beitragsfreiheit wirkt sich bei Mutterschafts- oder Elterngeld nicht auf den TK-Dividendenanspruch aus. Auch in der Elternzeit ohne Elterngeldbezug bleibt der Anspruch auf die TK-Dividende erhalten, solange die Mitgliedschaft besteht.

Bekommen Mitglieder, die Verletztengeld oder Übergangsgeld erhalten, die Dividende?

Wer Verletzten-, Versorgungskranken- und Übergangsgeld bezieht, hat während dieser Zeit keinen Anspruch auf die TK-Dividende, da die Beiträge hieraus vom Reha-Träger allein getragen werden.

Haben Anwartschaftsversicherte einen Anspruch auf die TK-Dividende?

Hat ein Kunde bei uns eine Anwartschaft abgeschlossen, so ist er auch ein Mitglied unserer Krankenversicherung und erhält, sofern keine Ausschlussgründe wie beispielsweise ein Beitragsrückstand vorliegen, ebenfalls die TK-Dividende.

 

 

Fragen und Antworten zum Scheck

Wann erhalte ich meinen Scheck?

Wer im Laufe dieses Jahres bis spätestens zum 1. Dezember 2014 TK-Mitglied geworden ist, erhält den Dividendenscheck im Dezember.

Was passiert, wenn sich meine Adresse im Zeitraum des Scheckversands ändert?

Bitte teilen Sie uns bei einem Umzug schnellstmöglich Ihre neue Adresse mit. Nur so kann der Versand zeitnah erfolgen.

Wie löse ich meinen Scheck ein?

Reichen Sie Ihren Verrechnungsscheck bei Ihrer Bank oder Sparkasse ein. Er wird dann auf ein Girokonto eingelöst. Halten Sie dafür Kontonummer und Bankleitzahl beziehungsweise IBAN und BIC bereit. Gegebenenfalls benötigen Sie ein spezielles Formular (Scheckeinreichungsliste). Ihr Geldinstitut kann Ihnen dazu nähere Auskünfte geben.

Bis wann kann ich den Scheck einreichen?

Ab Ausstellungsdatum haben Sie ein Jahr Zeit, den Scheck bei Ihrer Bank oder Sparkasse einzureichen.

Ist die Einlösung des Schecks mit Kosten verbunden?

Bei den meisten inländischen Banken ist eine Scheckeinlösung kostenfrei. Das genaue Verfahren sowie eventuelle Gebühren können Sie bei Ihrer Bank erfragen.

Wie löse ich den Scheck bei einer Direktbank ein?

In der Regel senden Sie den Scheck per Post an Ihre Bank. Bei einigen Banken benötigen Sie ein spezielles Formular (Scheckeinreichungsliste), das gemeinsam mit dem Scheck eingeschickt werden muss. Dieses kann bei den meisten Direktbanken von der Internetseite heruntergeladen werden. Einzelheiten zur Scheckeinlösung erfahren Sie von Ihrem Geldinstitut.

Kann ich den Scheck auch bei einer Fremdbank einlösen?

Nein, dies ist nicht möglich. Der Scheck kann nur bei einer Bank eingelöst werden, bei der Sie auch ein Girokonto zur Verrechnung haben.

Ich bin zurzeit erkrankt. Kann auch jemand anderes den Scheck für mich einlösen?

Grundsätzlich steht im Adressfeld des Schecks der Name des Versicherten. Jedoch kann der Scheck auch durch Dritte eingereicht werden. Der Scheck hat lediglich die Bedingung, dass er verrechnet werden muss, also auf ein Girokonto eingelöst wird.

Kann ich den Scheckbetrag auch auf ein anderes als mein eigenes Konto einlösen?

Ja, der Scheck muss lediglich verrechnet werden. Sie können ihn grundsätzlich auf jedes Girokonto einlösen.

Kann ich den Scheck auch zu Gunsten eines ausländischen Kontos einlösen?

Der Scheck kann auch im Ausland eingereicht werden. In der Regel sind dafür besondere Formulare für Auslandsschecks erforderlich, die von der ausländischen Bank ausgegeben werden. Es können höhere Kosten entstehen, als wenn der Scheck im Inland eingereicht wird.

Weshalb kommt der Scheck von der SEB AG?

Die SEB AG verfügt über das größte Know-How bei der Abwicklung von Scheckzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Für die erforderliche Kontodeckung sorgt die TK permanent.

 

Die SEB AG ist eine Tochtergesellschaft einer der größten schwedischen Banken, Skandinaviska Enskilda Banken (SEB), und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Seit dem Verkauf des Privatkundengeschäfts im Jahr 2011 ist die SEB AG vor allem im Firmenkundengeschäft aktiv.

Bekomme ich die Dividende auch, wenn ich zum Auszahlungszeitpunkt nicht mehr TK-Mitglied bin?

Ja. Die Auszahlung ist unabhängig davon, ob die Mitgliedschaft noch besteht. Sie erwerben den Anspruch von Mai bis Dezember 2013 beziehungsweise an einem der beiden Stichtage für 2014. Haben Sie die Voraussetzungen für die TK-Dividende erfüllt, wird Ihnen diese auch ausgezahlt - selbst wenn Sie zum Auszahlungszeitpunkt zum Beispiel familienversichert sind und damit Ihre Beiträge dann nicht mehr selbst zahlen.

Werden offene Forderungen der TK mit der Dividende verrechnet?

Offene Rückforderungen von Leistungen oder Zuzahlungen, deren Fälligkeit mehr als acht Wochen zurückliegt, werden mit der Dividende aufgerechnet. Daher erhalten Sie gegebenenfalls die Dividende nicht in voller Höhe.

 

Anders verhält es sich bei Beitragsrückständen. In diesem Fall besteht grundsätzlich kein Anspruch auf die TK-Dividende. Das heißt, offene Beitragsforderungen können nicht mit der TK-Dividende verrechnet werden.

Muss die TK-Dividende versteuert werden?

Ja, indirekt. Denn die Summe, die in der Steuererklärung 2014 als Krankenversicherungsbeitrag angegeben wird, muss um die Höhe der erhaltenen Dividende reduziert werden. Bei der TK-Dividende handelt es sich genau genommen um zurückgezahlte Beiträge.

Was muss ich bei der Steuererklärung beachten?

Steuerrechtlich ist es entscheidend, wann Sie den Scheck erhalten haben. Da alle Schecks - sowohl für die Dividende 2013 als auch für 2014 - im Jahr 2014 zugestellt werden, ist die Dividendenzahlung für das Steuerjahr 2014 zu berücksichtigen.

 

In Ihrer Steuererklärung für das Jahr 2014 vermindern sich die Angaben zu den gezahlten Krankenversicherungsbeiträgen um die erhaltene TK-Dividende. Denn es handelt sich um zurückgezahlte Beiträge. Sie können sie daher nicht steuermindernd geltend machen.

 

 

Allgemeines

Warum erweitert die TK nicht das Leistungsangebot?

Die TK hat ihre gute finanzielle Entwicklung bereits genutzt und ihr Leistungsangebot für die Versicherten um zusätzliche Satzungsleistungen erweitert. Beispiele hierfür sind die sportmedizinische Untersuchung und die Kostenerstattung für alternative Arzneimittel.

 

Jede Ausweitung des Leistungsangebots bedeutet aber auch immer zusätzliche Kosten in den Folgejahren. Da wir die künftige wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung nicht voraussehen können, gibt die TK die Überschüsse lieber als TK-Dividende an ihre Kunden zurück. Sie können die Dividende für Ihre ganz individuelle Auswahl von Gesundheitsangeboten nutzen - von dem neuen Paar Laufschuhe bis zur professionellen Zahnreinigung. So profitieren Sie ohne jeden Umweg direkt von dem Überschuss der TK und können sich Ihre "Wunsch-Zusatzleistungen" selbst zusammenstellen.

Warum heißt die Prämie TK-Dividende?

Sie vertrauen uns Ihre Beiträge an - ähnlich wie die Anteilseigner einer Aktiengesellschaft. Wenn wir damit gut wirtschaften, sollen Sie von diesem Ergebnis profitieren und erhalten Ihre persönliche Dividende der TK.

Ist die TK-Dividende zweckgebunden?

Nein, als TK-Mitglied können Sie über Ihre TK-Dividende frei verfügen.

 

Sie können sie zum Beispiel für Ihre ganz individuelle Auswahl von Gesundheitsangeboten nutzen - für ein neues Paar Laufschuhe, für eine professionelle Zahnreinigung oder Ihr ganz persönliches Wellness-Angebot. So profitieren Sie ohne jeden Umweg direkt von dem Überschuss der TK-Versichertengemeinschaft und können sich auf Wunsch Ihre besondere Zusatzleistungen selbst zusammenstellen.

Warum wurde die TK-Dividende 2013 erst 2014 ausgeschüttet?

Die TK-Dividende für das Jahr 2013 wurde je Monat im Zeitraum von Mai bis Dezember berechnet. Da sich bis zum Jahresende Versicherungsverhältnisse verändern konnten, war eine frühere Auszahlung nicht möglich.

 

Für die Dividende 2014 gelten dagegen zwei verschiedene Stichtage für die Auszahlung der 80 Euro:

  1. Wer am 1. Januar 2014 beitragszahlendes TK-Mitglied ist, erhielt die Dividende bereits in der ersten Auszahlungswelle im Zeitraum von Anfang Februar bis Ende März 2014.
  2. Wer spätestens zum 1. Dezember 2014 beitragszahlendes TK-Mitglied geworden ist, bekommt ebenfalls die volle Dividende in Höhe von 80 Euro, allerdings erst mit der zweiten Auszahlung im Dezember 2014.

 

Erstellt am 13.09.2013,

Zuletzt aktualisiert / Aktualität geprüft am 30.09.2014

Autor und Quellen

Autor: TK

Quelle: TK

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